Bundesverband Wärmepumpe prognostiziert positive Marktentwicklung
Seit der Enführung der Wärmepumpe hat diese umweltschonende Technik der Energiegewinnung immer mehr Befürworter gewonnen. Geht es um das Beheizen neuer genehmigter Wohnungen in Deutschland, hatte die Wärmepumpe im Jahr 2000 einen Anteil von 0,9 %. Jahr für Jahr wurden viele neue Wärmepumpen verbaut, sodass der Anteil 2008 bei fast 20 % und 2009 bei etwa 25 % lag.
Nun hat der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) eine Prognose aufgestellt, nach derer der Gesamtmarktanteil weiter steigen soll. Auf den Gesamtabsatz der Wärmeerzeuger bezogen machte die Wärmepumpe im Jahr 2009 etwa 9 % aus. Bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen sollen es bis 2030 sogar 22 % werden. Sollten sich die aktuellen Rahmenbedingungen weiter verbessern, könnte der Marktanteil bis 2030 auf über 35 % steigen.
Aktuell wurden in Deutschland bereits über 340.000 Wärmepumpen verbaut. Allein im Jahr 2009 waren es fast 55.000, das entspricht durchschnittlich 150 Einheiten am Tag. Der BWP-Studie nach sollen es im Jahr 2030 sogar 120.000 Einheiten werden. Demnach werden im Jahr 2030 etwa 2,1 Millionen Wärmepumpen rund 36 Terrawattstunden (= 6 Milliarden Kilowattstunden) an Umweltenergie nutzen können. Das entspricht einer Energiemenge, mit der man 30 Millionen Jahre lang Fernsehen schauen könnte.
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