Einsparmöglichkeiten

Bei stetig steigenden Kosten für Erdöl und auch für Erdgas sind die laufenden Kosten einer Heizungsanlage entscheidende Faktoren. Während eine herkömmliche Heizung kostbare Energie für die Wärmegewinnung benötigt, braucht sie darüber hinaus auch Energie für die Technik selbst. Dabei verbrauchen Pumpen und die Steuerelektronik elektrische Energie.

Anders sehen die direkt verbrauchsbezogenen Kosten bei einer Wärmepumpe aus. Hier gewinnt die Anlage die Wärmeenergie aus der Umgebung – frei verfügbar und ohne versteckte Kosten. Dafür benötigt eine Wärmepumpe mehr Strom als eine herkömmliche Heizungsanlage. Dieser Mehraufwand lässt sich jedoch finanziell auffangen: möglich wäre hier die Installation einer Photovoltaik-Anlage, die den erzeugten elektrischen Strom in das öffentliche Stromnetz einspeist, wofür Sie wiederum eine Einspeisevergütung bekämen. In der Folge wäre der Preis pro Kilowattstunde zusätzlich zum ohnehin günstigeren Wärmepumpentarif nochmals günstiger. Unterm Strich liegen die verbrauchsbezogenen Heizkosten bei einer Wärmepumpe auch ohne solche Kombinationen deutlich unter denen herkömmlicher Heizungsanalgen. Aktuell liegen sie pro m2 Wöhnfläche bei mehr als 50 % unter den Kosten einer Gasheizung und immerhin 43% unter denen einer Ölheizung.

Damit amortisiert sich eine Wärmepumpe in einer wesentlich kürzeren Zeit, als es eine herkömmliche Heizungsinstallation je könnte. Prozentgenaue Vergleiche hängen jedoch von der bereits installierten Heizungsanlage und der gewählten Wärmepumpe ab. Das Einsparpotential ist jedoch enorm.

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